Die beste URL für deine Webseite

Du hast einen Onlineshop oder deine eigene Webseite und dir wurde gesagt, dass du deine URLs optimieren sollst?

Dabei kannst du ziemlich viel falsch machen!

Ich zeige dir heute im SEO Dienstag, was die beste URL für deine Webseite ist.

Wie sieht die URL aus?

Wir schauen uns einmal an, was eine komplette URL beinhaltet.

  • Protokoll: Meist http:// oder https:// für normale Internet Seite.
    Es kann aber auch ftp:// für das File
  • Subdomain: In unserem Beispiel www. – was du bestimmt schon oft gesehen hast. Die Subdomain oder auch Third-Level-Domain kann auch komplett entfallen. Andere Beispiele sind oft Subdomains für Blogs, die auf blog. liegen.
  • Domain: Das was du bei deinem Provider bestellt hast.
  • TDL: Die Top-Level-Domain oder die Endung. Bekannt ist .de oder .com.
  • URL: Hier schauen wir uns heute den „Uniform Resource Lacator“ an. Auch oft Pfad oder relative URL genannt ist es das, was nach der Domain meist eine HTML Domain abruft.

Was passiert bei URL Änderungen?

Vorsicht: URL Änderungen sind immer der letzte Ausweg und sollten gut geplant werden. 

Oft kannst du auch andere Maßnahmen treffen, die dich vielleicht eher weiterbringen.

Wann ist eine URL Änderung sinnvoll oder möglich?

  • Mit dem Relaunch
  • Bei ganz schlechten URLs (min. 4 oder 5 Sterne meiner Wertung)
  • Wenn die Rankings sich bei guter Optimierung auch weiterhin nicht verbessern

Denke also vor der Änderung darüber nach, ob die Änderung sinnvoll und notwendig ist. Untersuche die bestehende URL auf Traffic und rankende Keywords.

Liegt dort schon viel Power? Lass besser alles wie es ist!

Überschätze diesen Rankingfaktor URL nicht. Früher war es einfach mit dem Keyword in der URL zu ranken, heute sind es viele andere wichtige Punkte, die in das Ranking einzahlen. Die URL ist nur ein kleiner Teil davon.

Um genau zu sein: Wir haben uns alle aktuellen Rankingfaktoren angeschaut und können die URL nur als „Mittel wichtig“ bewerten.

6 Typische Fehler im URL Aufbau

  1. Sprechende URL ***
    Kann zu Schwierigkeiten mit der Keyword-Zuweisung geben. Das Keyword fehlt hier und gibt auch dem User kein Anzeichen, wo er sich befindet.
    Beispiel: …/index.php?cat=42
  2. Großbuchstaben **
    Google sieht die URL „case-sensitive“, was bedeutet, dass eine Großschreibweise komplett eine eigenständige URL zur Kleinschreibweise ist. Das führt oft zu doppelten Inhalten und eignet sich schlecht in der URL, gerade, wenn der User diese selbst eingeben soll.
    Beispiel: …/Meine-Kategorie/
  3. Umlaute **
    Besonders im Internationalen SEO schwierig und wird auch schlecht vom Browser unterstützt. Versuche diese Sachen mit ue oder Ähnlichem zu umgehen.
    Beispiel: …/schuhe-günstig/
  4. Unterstriche *
    Wurde von Matt Cutt bestätigt, dass es zu Problemen mit der Interpretation geben kann. Du solltest „-“ als Trennung verwenden.
    Beispiel: …/meine_kategorie/
  5. Verschachtelung ***
    Besonders große Seiten machen es gerne so, um ihre Webseite zu strukturieren. Dabei sind /kategorie/ und /produkte/ aber sinnlose Füllwörter, die die URL unnötig lang machen.
    Beispiel: …/kategorie/schuhe/produkte/schuh1
  6. Überoptimierung *
    Achte darauf keine Spam Signale zu senden und damit die URL auch extra lang zu machen. Ein zusätzliches Keyword in der URL bring meist gar nichts.
    Beispiel: …/keyword1-keyword2-keyword3
Patrick Kowalski 02

Patrick Kowalski

5 Jahre im Online Marketing – Speziell SEO
Bereits mehr als 200 Projekte analysiert
Selbsternannter „Onpage Fuchs“
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